Feedback

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

mir geht seit einiger Zeit vermehrt das Thema Feedback durch den Kopf. Übersetzen mag man es gegebenenfalls mit Rückmeldung, Einschätzung, je nach Kontext auch Benotung. Feedback zu bekommen ist ein schwieriges Unterfangen, da dem, so meine subjektive Einschätzung, allgemein wenig Wert beigemessen wird. Ich habe diesbezüglich oberflächlich recherchiert und möchte meine Gedanken zusammenfassen, ohne Anspruch auf absolute Richtigkeit oder Vollständigkeit.

Ein vollständiger Ablauf setzt voraus, dass eine Partei Feedback gibt, und die andere Partei es annimmt. Auf beiden Seiten kann es daher zu Problemen kommen. Für mich relevant ist insbesondere Feedback zu Texten, daher werde ich mich darauf fokussieren. Es sei nichtsdestoweniger darauf verwiesen, dass in anderen Bereichen Feedback zu Handlungsweisen absolut notwendig ist, z.B. im medizinischen Bereich, bei der Feuerwehr oder auch bei Germany’s Next Topmodel, um Fehler zu korrigieren und positives Verhalten zu bestärken.

Damit sind wir auch schon bei einem Kernmechanismus: Konditionierung. Positives Feedback ist angenehm und motiviert dazu, etwas entsprechend fortzusetzen oder zu beginnen. Negatives Feedback ist unangenehm und hält davon ab, etwas fortzusetzen oder zu beginnen. Das gibt Feedback-Gebern eine gewisse Macht und damit einhergehend Verantwortung.

Nach diesen Vorbemerkungen möchte ich zusammenfassen, was meine Recherche ergeben hat. Quellen: hier, hier und hier. Wichtig ist, dass der Feedback-Nehmende bereit und willens ist, das Feedback anzunehmen, und dass der Feedback-Gebende wirklich beabsichtigt, ersterem Gutes zu tun. Feedback besteht u.a. daraus, Gutes hervorzuheben, Schlechtes zu benennen und Optionen zur Verbesserung aufzuzeigen. Es hat den Charakter eines Ratschlags, den der Nehmende annehmen oder ablehnen kann. Empfehlenswert ist zudem, sich vorher einen Überblick über die Position der Person zu verschaffen, der man Feedback geben möchte, und zu reflektieren, ob man kompetent und in der Lage dazu ist, sachlich Feedback zu geben.

Optimal ist, wenn der Feedback-Nehmer um Feedback bittet. Es sollte zudem beschreibenden und nicht wertenden Charakter haben, da es sonst als Kritik verstanden werden kann, und keinesfalls sollte es die betreffende Person herabsetzen oder niedermachen. Ein essentieller Kernpunkt ist, dass das Feedback hilfreich ist. Wenn Dinge angesprochen werden, auf die die Person keinerlei Einfluss hat, ist es nicht hilfreich.

Ich bitte um Entschuldigung für diese unsortierte Sammlung meiner Gedanken. Gegebenenfalls werde ich mich beizeiten noch mal detaillierter mit dem Thema Feedback auseinandersetzen.

Liebe Grüße,
Stefan