Hiob

Dieser Post beinhaltet nur einige kurze, nicht ausgearbeitete Gedanken. Ich denke allerdings, dass gute Anstöße dabei sind. Vor nicht allzu langer Zeit habe ich das Buch Hiob gelesen. Allgemein bekannt wird vermutlich das sprichwörtliche Leiden Hiobs sein, mit dem Gott ihn gestraft hat. Des Weiteren beinhaltet das Buch ausführliche Beschäftigungen mit dem Thema Leid. Worauf ich aber hinaus möchte, sind andere Dinge.

Das Buch Hiob besteht zum allergrößten Teil aus Diskussionen Hiobs mit seinen Freunden um die Schuldfrage. Daraus ergibt sich die Frage: Ergibt sich eine Kausalität von Schuld und Leid? Ich denke, dass es Fälle gibt, wo das so ist, aber auch in beide Richtungen (Schuld -> Leid, Leid -> Schuld) genug Gegenbeispiele existieren. Nichtsdestotrotz macht die Reflektierung des eigenen Standpunktes zu dieser Frage m.E. Sinn.

Hiob selbst beteuert immer wieder seine Unschuld, worauf seine Freunde mit ihren Erfahrungen über Gottes Verhalten antworten. Das führt mich zu dem Gedanken: Sollten Menschen im Allgemeinen und Christen im Besonderen versuchen, Anwalt für Gott zu sein? Meine Meinung dazu ist, dass das gar nicht möglich ist. Naturgemäß kann ich als Mensch weder die Gründe noch die Motive für Gottes Entscheidungen kennen. Ein anderer Sachverhalt ist das Verargumentieren des eigenen Glaubens. Zu vielen Kritikpunkten an der Bibel gibt es mindestens valide Gegenargumente, die sich als Christ zu kennen lohnt.

Soviel zu meinen Gedanken über das Buch Hiob.

Beitragshistorie

ID: 126 - 2021-03-01 10:06:07 by Stefan Härter
ID: 119 - 2021-02-11 19:32:59 by Stefan Härter

Vergleich

126 to 119

HiobHiob
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Ein Gedanke zu „Hiob“

  1. Sehr wichtige Gedankengänge. Bezgl. des Blindgeborenen möchten die Jünger vom Heiland wissen, wer gesündigt hat, dieser oder seine Eltern. Beides schliesst der Herr Jesus aus. Danke für diesen Kommentar. LG

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