Aktueller Stand

Liebe Leserinnen und Leser,

leider kann ich diese Woche nicht viel berichten, da ich wenig Zeit gefunden habe, meiner Recherche nachzugehen. Damit meine Leserschaft trotzdem nicht leer ausgeht, möchte ich meine aktuelle Sicht auf Web Accessibility festhalten und meine geplante Vorgehensweise für die Recherche etwas ausdifferenzieren.

Meine Sicht auf Web Accessibility

Ich möchte diesen Blogeintrag nutzen, um meine aktuelle Sicht auf Web Accessibilitiy sowie Motivationen und Wurzeln zu beschreiben, derer ich mir bewusst bin. Lange war meine Sicht auf Berücksichtigung von Beeinträchtigten zugegebenermaßen, dass es nur wenige betrifft und daher die Notwendigkeit nicht groß ist. Meines Erachtens nach ist eine vorrangige Ursache für diese Einstellung, dass ich in meinem bisherigen Leben nahezu nie Kontakt zu Menschen mit Beeinträchtigungen hatte.

Geändert hat sich das meiner Erinnerung nach erst durch den Kurznachrichtendienst Twitter. Ich begann vor ca. 2 Jahren, auf Twitter aktiver zu sein. Dadurch, dass ich dort Menschen folgte, die ich interessant oder sympathisch fand, begegneten mir immer öfter andere Standpunkte und Sichtweisen als meine eigenen. Gelegentlich sah ich Texte, die Personen mit Beeinträchtigung verfasst hatten, die sehr simpel und anschaulich schilderten, welchen Hürden sie sich im Alltag gegenübersahen – bspw. Treppen aus der Sicht einer Rollstuhlfahrerin.

Meine Ansicht veränderte sich langsam, aber stetig dahingehend, dass offenbar doch die Notwendigkeit zur Veränderung besteht, wenn Menschen durch nicht zwingend erforderliche Umstände an der Teilhabe am Leben gehindert werden. Bis ich auf die Möglichkeit aufmerksam wurde, meine Abschlussarbeit über barrierefreie Webinhalte zu schreiben, habe ich bei Barrierefreiheit jedoch lediglich an analoge Themen gedacht.

Die Herausforderung bestand für mich zu Beginn darin, mir überhaupt bewusst zu machen, welche Dinge Einfluss auf barrierefreie Webinhalte haben könnten. Ganz praktisch können das Dinge sein wie veränderbare Schriftgröße, kontrastreiche Farbgestaltung oder ausreichend große Bedienelemente. Beim Durchdenken gelangte ich relativ schnell zu der Ansicht, dass die barrierefreie Gestaltung von Webinhalten nahezu zwangsläufig an einigen Stellen auch die Bedienbarkeit für Menschen ohne Beeinträchtigung verbessern könnte.

Zusammenfassend: Mir war lange die Relevanz des Themas nicht bewusst, was sich erst durch die Konfrontation mit Betroffenen auf Twitter geändert hat. Einflussgrößen auf meine Position zu dem Thema sind meines Erachtens gewesen:

  • (Mangelnder) Kontakt mit Betroffenen
  • Nutzen von Barrierefreiheit für Menschen ohne Beeinträchtigung
  • Machbarkeit der Umsetzung von Barrierefreiheit

Geplante Vorgehensweise bei der Recherche

Abschließend möchte ich noch einige kurze Worte darüber verlieren, wie ich mir aktuell die Recherche für meine Master-Projektarbeit vorstelle. Ich möchte die Fokuspunkte stichpunktartig aufführen und begründen.

  • Was ist Web Accessibility?
    Ich halte es für unerlässlich, eine Definition einzuführen, von der die restliche Arbeit ausgeht. Das bedingt natürlich, zu recherchieren, welche Definitionen bereits existieren und wie gut diese sind.
  • Wie ist die Entwicklung des Themengebietes vonstatten gegangen?
    Hierunter stelle ich mir eine kurze Historie vor, um die Einflussfaktoren verstehen zu können, die für den heutigen Status Quo verantwortlich sind.
  • Welche Standards gibt es und wie weit sind diese verbreitet?
    Dies wird überleiten in die Einarbeitung, wie man barrierefreie Webinhalte programmiert.

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern eine frohe Vorweihnachtszeit. Bleibt gesund!

Liebe Grüße
Stefan

Beitragshistorie

ID: 167 - 2021-11-27 19:43:00 by Stefan Härter

Vergleich

Ein Gedanke zu „Aktueller Stand“

  1. Hallo Stefan,
    habe Deine Ausführungen gut verstanden. Wünsche Dir bei der weiteren Ausarbeitung viel Erfolg; auch Dir eine schöne Vorweihnachtszeit.

    LG

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